Wroclaw, 09.12.2005
Gesellschaftliche Partnerschaft:
ein Problem oder ein Vorteil?
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Erfahrungsaustausch über Bürgerbeteiligung im Verkehrssektor
Die "Niederschlesische Stiftung für Ökologieentwicklung" lud Anfang Dezember 2005 mit finanzieller Unterstützung der Stefan Batory Stiftung Bürgerinitiativen und Verwaltungsmitarbeiter aus Polen und Deutschland zu einem Meinungs- und Erfahrungsaustausch in das Stadtamt von Wroclaw.
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Die Tagung stand unter dem Motto: "Gesellschaftliche Partnerschaft: ein Problem oder ein Vorteil?".
Dr. Jürgen Murach aus Berlin , beschäftigt bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Leiter der Gruppe "Grundsatzangelegenheiten der der Verkehrspolitik, EU - Verkehrspoltik und Verkehrsforschung", berichtete über Verkehrsentwicklungsplanung. Ausführlich ging er dabei auf den Entstehungsprozeß des Stadtentwicklungsplanes Verkehr (StEP-Verkehr) mit seinem hohen partizaptiven Anspruch ein.
Christian Kölling, MobiLocal21, erörterte die gängisten Vorbehalte gegen Bürgerbeteiligung und stellte Argumente vor, um sie zu entkräften.
Anna Rygala, Spezialistin für Verkehrsplanung und Co-Autorin des "Grundkonzeptes für das Radwegenetz in Wroclaw", referierte über die Entwicklung des Fahrradsystems in Wroclaw und ging besonders auf die Zusammenarbeit mit Fahrradinitiativen und deren Ergebnisse ein.
Aus Gdansk berichtete Marcin Hyla , Journalist, freier Mitarbeiter des Polnischen Ökologischen Clubs und Koordinator des Organisationsnetzes "Fahrradfreundliche Städte", über das ehrgeizige Fahrradprojekt der Stadt und seine mögliche Übertragung auf andere polnische Städte.
Isabel Heins, Verkehrsplanerin der Berliner BVG, Zentralbereich Marketing, stellte die "Fahrradmitnahme im öffentlichen Nahverkehr" aus der Sicht eines Nahverkehrsunternehmens dar.
Erfolgreiche Beispiele der Bürgerbeteiligung am Beispiel des Berliner Gleisdreieck stellte abschließend Norbert Rheinlaender, Architekt und Gründungsmitglied der Bürgerinitiative Westtangente, in seinem Referat:"Wie können die Bürger effektiv zugunsten ihrer Stadt einwirken?" vor.
Die Konferenzdokumentation gibt es in Polnisch bei der "Niederschlesischen Stiftung für Ökologieentwicklung"
Partnerschaftsbörse für Kooperationsprojekte zwischen mittel- und osteuropaäischen Städten: Workshop erfolgreich abgeschlossen
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