Ziele

Für eine bessere Zusammenarbeit unterschiedlichster Institutionen und Initiativen,
insbesondere in mittel- und osteuropäischen Metropolen

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Europäisches Netzwerk Mobilität und Lokale Agenda 21 e.V. - mobilocal21

Leitprojekt der Lokalen Agenda Berlin 21 - Fachforen "Mobilität/Verkehr" und "Eine Welt"

In Folge der EU-Erweiterung und des damit verbundenen Anstiegs der Waren- und Verkehrsströme sowie der Zunahme privater PKW in den neuen Mitgliedsstaaten steigen Belastungen durch den Verkehr drastisch an.

Ziel einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung ist es, die Mobilitätsbedürfnisse zu erfüllen bei sozialer Verträglichkeit und gleichzeitiger Minimierung bzw. Verhinderung der Emissionen von Treibhausgas, Schadstoffen und Lärm sowie weiterer Flächenversiegelung.

Um diese Entwicklung zu gestalten bedarf es einer Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger an der Verkehrspolitik in der Europäischen Union. Berücksichtigung sozialer Bedürfnisse und Demokratisierung von Entscheidungsprozessen sind wesentliche Grundlagen einer Verbesserung der Lebensqualität.

mobiLocal21 unterstützt diesen Prozess, insbesondere zwischen den Ländern Mittel- und Osteuropas.

Ziele des Netzwerkes:
- Verbesserung der Lebensqualität im öffentlichen Raum

- Verwirklichung der Mobilitätsbedürfnisse aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer unter besonderer Beachtung körperlicher Unversehrtheit, sozialer Akzeptanz und Vermeidung von Umweltbelastungen

- Förderung und Stärkung der Zusammenarbeit, Wissensmanagement und Vermittlung von Wissenstransfer zwischen unterschiedlichsten Institutionen und Initiativen insbesondere in mittel- und osteuropäischen Metropolen

- Entwicklung und Begleitung regionaler und grenzüberschreitender Projekte (z.B. Planungswerkstätten oder Bürgerbeteiligungsverfahren)

- Förderung nachhaltigen Mobilitätsverhaltens durch Erziehung und Bildung

- Durchführung internationaler Konferenzen und Tagungen

Lärmschutz in Europa
Verkehrslärm, verursacht durch Kraftfahrzeuge, Flugzeuge und Bahnen, mindert die Lebensqualität vorallem in Ballungsräumen.
EU-Parlament und EU-Rat haben eine Richtlinie zur Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm beschlossen, die die Mitgliedsstaaten verbindlich zur Ausarbeitung von "Lärmkarten" und zur Erstellung von Aktionsplänen zur Lärmminderung verpflichtet.
Wie wird dieses EU-Recht in den jeweiligen Mitgliedsländern umgesetzt und wie können wir diesen Prozess unterstützen?

Tempo 30 - Vision Zero
Motorisierter Verkehr ist mit hohen Unfallrisiken verbunden. In einigen Mitgliedsländern liegt zudem die Zahl der Verkehrsopfer (trotz z.T. geringer Motorisierung) erheblich höher als in anderen.
Geschwindigkeitsreduzierungen und Verkehrsberuhigung tragen zu einer spürbaren Verringerung schwerer Unfälle bei.
Schweden und die Schweiz haben beschlossen, bis zum Zieljahr 2020 die Zahl Unfalltoter und Schwerverletzter auf den wert Null zu reduzieren. Um diese "Vision Zero" zu erreichen, sollen alle vermeidbaren Unfallursachen ausgeschaltet werden.

mobiLocal21 tritt dafür ein, dem Beispiel dieser Länder in allen EU-Staaten zu folgen.

Nachhaltige Mobilität
- Ökologische und soziale Stadtentwicklung

- Förderung des öffentlichen Personennahverkehrs

- Umfassende Mobilität auch ohne PKW

- Optimale Vernetzung von Fern- und Bahnverkehr

- Erhalt, Sanierung und Ausbau von Bahnstrecken

- Zusätzliche Verlagerung von Gütertransporten von der Straße auf die Bahn

- Sicherheitsverträgliche Kfz-Geschwindigkeiten

- Förderung von Fußgänger- und Radverkehr

- Grenzüberschreitendes Radwegenetz

- Fahrradtransport in jeder Zugverbindung

- Vermeidung von Kurzstreckenflügen

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